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Contour des yeux : le soin des peaux déshydratées et sensibles - Nopal Life
Antioxydants & anti-�ge7. Jun 20267 Min. Lesezeit

Augenpartie: die Pflege für feuchtigkeitsarme und empfindliche Haut

Die periorbitale Zone ist die Region des Gesichts, in der sich die ersten Anzeichen der Hautalterung oft zuerst bemerkbar machen. Anhaltende Augenringe, morgendliche Schwellungen, die sich festzusetzen scheinen, deutlichere Mimikfalten, Verlust der straffen Erscheinung der Lidfalte: Diese Erscheinungen hängen mit den anatomischen Besonderheiten und der spezifischen Beschaffenheit dieser Zone zusammen. Das Verständnis der besonderen Struktur der Haut um die Augen hilft, die richtigen Wirkstoffe auszuwählen und die passenden Maßnahmen für sichtbare und nachhaltige Ergebnisse zu ergreifen.

Die besondere Anatomie der periorbitalen Zone

Die Haut um die Augen unterscheidet sich strukturell vom Rest des Gesichts. Ihre Dicke beträgt etwa 0,5 mm, im Vergleich zu 2 mm an den Wangen, wodurch sie viel durchscheinender und anfälliger für darunterliegende Einflüsse ist. Sie enthält sehr wenige Talgdrüsen und Haarfollikel, was bedeutet, dass der Lipidfilm von Natur aus reduziert ist und eine intrinsische Tendenz zur Trockenheit besteht.

Das darunterliegende Gewebe besteht aus einer dünnen Schicht des Orbicularis-Muskels, lockerem Bindegewebe und einem kompartimentierten periorbitalen Fettgewebe. Dieses lockere Gewebe ermöglicht Mimikbewegungen (Blinzeln, Zusammenkneifen, Lächeln), ist aber auch anfällig für Flüssigkeitsansammlungen und altersbedingte gravitationale Senkung. Wiederholte Bewegungen – durchschnittlich 10.000 bis 15.000 Blinzelbewegungen pro Tag – beanspruchen diesen Bereich kontinuierlich, was mit der Zeit zur Entstehung lokaler Fältchen beiträgt.

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Die periorbitale Mikrozirkulation ist empfindlich. Das unter dieser dünnen Haut sichtbare, sehr dichte Gefäßnetz ist für das Erscheinungsbild vaskulärer Augenringe verantwortlich. Eine unzureichende Lymphdrainage oder ein verlangsamter venöser Rückfluss (nächtliche Liegeposition, Müdigkeit, Vererbung) können das morgendliche geschwollene Aussehen, das Tränensäcke bildet, begünstigen.

Augenringe, Tränensäcke, Falten: Ursachen und Unterschiede

Augenringe haben drei verschiedene Ursachen, die drei unterschiedliche Ansätze erfordern. Vaskuläre Augenringe sind bläulich oder violett; sie entstehen durch die Sichtbarkeit der Blutgefäße durch die dünne Haut, verstärkt durch Müdigkeit, Kälte oder Vererbung. Pigmentierte Augenringe sind bräunlich, oft genetisch bedingt und hängen mit einer stärkeren Pigmentierung dieses Bereichs zusammen. Strukturelle Augenringe (oder nasojugale Furchen) sind eigentlich Schatten, die durch Volumenverlust und eine Vertiefung unterhalb der Augenhöhle entstehen; sie sind nicht pigmentär, sondern morphologisch bedingt.

Tränensäcke resultieren hauptsächlich aus einer Flüssigkeitsansammlung (geschwollenes Aussehen lymphatischer Ursache) oder einer Entwicklung des periorbitalen Fetts (stärker ausgeprägte, altersbedingte Tränensäcke). Morgendliche Tränensäcke, die im Laufe des Tages verschwinden, sind in der Regel lymphatischer Ursache und sprechen gut auf drainierende Pflege und topisches Koffein an. Dauerhafte, fettbedingte Tränensäcke lassen sich mit Kosmetika nicht mildern.